Ole schmidt

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Composer
Improvisor
Performer
Sound installations and acoustical spaces

 

 

 

 

 

Deutsch / English

Geboren 1963 in Mainz, aufgewachsen in Frankfurt/Main, nach dem Abitur Saxophonstudium bei Christof Lauer und Alfred Harth, dann gemeinsame Projekte und Ensembles mit Harth, rege Aufführungspraxis in der damaligen Frankfurter Szene um Heiner Goebbels/Alfred Harth. Ab 1986 (Jazz-) studium an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (Hauptfach Saxophon), nach Abschluss 1991 Umzug nach Köln dort in den folgenden Jahren in verschiedenen Formationen im Bereich Jazz/Improvisierte Musik als Solist und Komponist tätig u.a. Blue Seven and the Ghosts (Bruno Leicht); Workshopensemble MHS (Joachim Ullrich) und Novotnik 44 (Udo Moll). Wachsendes Interesse an improvisierter und komponierter Musik jenseits des Jazzbereichs, Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik, die zunehmenden Einfluss auf die eigenen kompositorischen Inhalte hat und wichtige Anstösse für Versuche mit Notationsweisen für improvisierte Musik und Klänge gibt.

1993 Besuch einer Kompositions-Masterclass bei Bob Brookmeier an der Kölner Musikhochschule (Stipendium der Paul Woitschach-Stiftung), danach Uraufführung der Komposition TERMINUS für 15 improvisierende Musiker, angeregt durch die Begegnung mit John Zorn in NYC im Sommer 1993. Ende 1993 Gründung des Ensembles POST NO BILLS (PNB), das aus 5 komponierenden wie improvisierenden Musikern besteht. Mit PNB Konzerte, Aufnahmen, sowie erste Arbeiten mit dem Regisseur Beat Fäh als (teil-)improvisierte Live-Bühnenmusik zu seinen Shakespeare-Inszenierungen an verschiedenen Stadttheatern (Mainz, Bonn) nWeitere wichtige Begegnungen und gemeinsame Arbeiten mit bildenden Künstlern aus dem Raum Köln/Düsseldorf sowie Frankfurt (Klanginstallationen, Performances-etwa: Installation in Zusammenarbeit mit dem Photographen Manfred Bogner in der ehemaligen Abteikirche Rommersdorf) sowie ab 1995 erste Kompositionen von Bühnenmusiken (Vivienne Newport Tanztheater, Staatstheater Kassel, Mainz, Landestheater Schwerin).

Erste /Arbeiten mit dem /Kompositionen für das 1995 erworbene mechanisches Klavier. 1995 Konzertreise mit der (Aachener) Band Art de Fakt und dem amerikanischen Autoren Raymond Federman, in Folge erste kompositorische Arbeiten im Bereich Text und Musik (z.B. “Trombotraktat” für Sprecherin und Posaune). Parallel dazu weiterhin rege Aufführungstätigkeit als Instrumentalist (Loft, Stadtgarten/Köln, diverse Festivals (u.a. Leverkusen sowie Getcxo (Spanien)- dort 1996 zweiten Preis mit dem Weltvolksjazzprojekt Novotnik 44) seit 98 Vertiefung des Klarinettenstudiums bei David Smeyers. Weiterführung der theatralen Aufführungspraxis von PNB mit Beat Fäh in Form eines eigenständigen improvisierten Musiktheaterprojekts mit dem Titel “Blauzone”- erarbeitet für das Blickfelderfestival Zürich- danach in verschiedenen Clubs, Galerien, Theatern sowie auf Festivals im In- und Ausland, schliesslich im Jahr 2OOO in Zusammenarbeit mit dem Theater Hora /Zürich zu einer 24-stündigen Improvisation weiterentwickelt (Titel: “Die Lust am Scheitern”).

Seit 1996 Komposition zahlreicher Bühnenmusiken – u.a. für das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Berliner Ensemble, eingespielt von Kammerensembles und Solisten aus der Region, aber auch am Computer erstellte (montierte) Klangproduktionen sowie Kompositionen für (präpariertes) mechanisches Klavier. Wichtigste Arbeiten für das Theater vor allem mit den Regisseuren Markus Dietz (Leipzig), Patrick Schlösser (Düsseldorf/Bochum) sowie Philip Tiedemann (Berliner Ensemble).